Stiftung

Baumallee Münsingen

Bäume prägen unsere Kulturlandschaft, gliedern Räume, haben kulturgeschichtliche Bedeutung und wichtige ökologische Funktionen. Durch veränderte Landnutzung verschwanden jedoch viele Einzelbäume und Alleen.

2009 pflanzte der Schwäbische Heimatbund zum 100-jährigen Jubiläum im Böltental auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen eine Allee mit 100 Bäumen. Bei einem Festakt setzten u. a. der Vorstand der Stuttgarter Hofbräu, der Stiftungsrat der Umweltstiftung und Ministerpräsident Günther Oettinger die ersten Bäume. Die Umweltstiftung übernahm Pflanzkosten (15.000 €), Bustransfer und Verpflegung.

Die Aktion ist Teil des Projekts „Neue Bäume in die Landschaft“, das zum Neu- und Nachpflanzen anregen soll. Ähnliche Pflanzprojekte fördert die Umweltstiftung seit Jahren: 1996 mit 7.500 € zur Wiederherstellung der Solitudeallee in Stuttgart-Weilimdorf und 2007 mit 5.000 € für die Nachpflanzung von 12 Winterlinden im Ludwigsburger Favoritepark.

Klostergarten St. Luzen in Hechingen

Natur bedeutet auch Erholung – so beschlossen die Betreiber des Bildungshauses im Kloster St. Luzen in Hechingen, den angrenzenden Klostergarten neu zu gestalten. Ziel war ein Ort der Ruhe, der zugleich natur- und umweltbewusstes Denken fördert.

In Kooperation mit der NABU-Ortsgruppe Hechingen entstanden 1999 heimische Obstbaumpflanzungen, eine restaurierte Trockenmauer, ein Wildbienenhaus, ein Teich mit Regenwasser vom Klosterdach sowie verschiedene Biotope wie Blumenwiese und Strauchhecke. Ein Informationspavillon und ein Lehrpfad erläutern die Bedeutung naturnaher Gärten für gefährdete Arten.

Die Umweltstiftung Stuttgarter Hofbräu finanzierte Lehrpfad und Pavillon (2.500 €) – auch als Erinnerung an die historische Verbindung: Die Brauerei geht auf das Kloster zurück, dessen Braubetrieb bis in die 1970er Jahre zur Stuttgarter Hofbräu gehörte.